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Neuigkeiten

Daten verstehen mit Daten-Waben

Für die Bürgerinnen und Bürger sind Daten von Open Data – Portalen abrufbar – aber nicht greifbar. Welche Informationen verbergen sich hinter CSV- oder SHP-Dateien? Um einen Eindruck von den Inhalten und der thematischen Vielfalt zu erhalten, hat Thomas Tursics, ein Entwickler aus Berlin, die  Daten-Waben entwickelt, die nun auch auf open.wien.gv.at sichtbar sind:
„Jeder Datensatz aus dem Datenportal wird in einem Sechseck dargestellt. Manchmal wird nur ein interessanter Aspekt, manchmal Durchschnittszahlen oder sich ändernde Werte angezeigt. Eine kurze Beschreibung erhältst Du, wenn Du auf das Sechseck klickst. Auf der Rückseite findest Du auch einen Link direkt zum Datensatz im Datenportal.“

OGD-Perle: Wiener Gebäudedaten – Kulturgut

In Wien sind die unterschiedlichen Epochen vom Mittelalter über Barock und Gründerzeit bis heute anhand der Gebäude gut ablesbar. Historisch wertvolle und erhaltenswerte Gebäude werden mittels Festlegung von Schutzzonen (gemäß Wiener Bauordnung) vor Abbruch oder Überformung geschützt.

Daten zu den einzelnen Gebäuden werden, vor allem im dichten Stadtgebiet sowie in Schutzzonen, laufend erhoben und aktualisiert. Für rund 56.000 Objekte stehen so Informationen zu Standort, Baualter beziehungsweise Bauperiode, Bautyp und mehr zur Verfügung. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Bewertung des Gebäudebestands geleistet.

Eine Reihe von Informationen werden dazu im OGD-Katalog der Stadt Wien veröffentlicht, wie beispielsweise das Baualter oder die Gebäudetypologie der Bauwerke.

26. OGD-Phase

Mit der 26. OGD-Phase am 31. März 2017 wurden Daten des Grippemeldedienstes, zu Gebäudeinformationen, Baualtersplänen, Bauperioden und Bautypologien, Sanitärausstattungen von Kindergärten, Raumblättern für Kindergärten, zum Raumbuch und zu Ergänzungen zum Raumbuch für Amtshäuser, Kindergärten und Schulen sowie Daten zur Digitalen Agenda Wien – Internet of Things veröffentlicht.

Das  Orthofoto 2016 sowie das Geländemodell Raster wurde aktualisiert. Eine Aufstellung der neuen sowie aktualisierten Datensätze zur 26. Phase findet sich im Changelog.

Open Data Day – Rückblick

In Wien haben am 3. März 2017 zum Open Data Day einige Events stattgefunden, die  offene Daten sichtbarer gemacht haben.

  • Open Classroom in der Berufsschule für Verwaltungsberufe
  • Students co-create Open Data an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien
  • Daten [be]greifen im Stadtservice
  • Datenspaziergang
  • Open Data Business Treff

 

Rückblick auf YouTube und in der Fotogalerie.

Empfehlungen für offene Datenportale: von der Einrichtung zur Nachhaltigkeit

Dieser Bericht des Europäischen Datenportals und des Open Data Instituts erforscht die Nachhaltigkeit von Open Data Portalen in ganz Europa.
Aus Beispielen für erfolgreiche Ideen und Initiativen in Europa werden 23 Empfehlungen abgegeben. Auch die Erfahrungen des Open Governnment Kompetenzzentrums der Stadt Wien werden als Best Practice dargestellt.

Open Data – Wertschöpfung im digitalen Zeitalter

Dass Open Data tatsächlich Vorteile bringt, lässt sich anhand zahlreicher Erfolgsgeschichten belegen. Die in einer Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem Januar 2017 beschriebenen Beispiele zeigen ein breites Portfolio auf und zielen ab auf: Verbesserung des Regierungshandelns, neue Möglichkeiten sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für die Wirtschaft oder Problemlösungen der öffentlichen Hand. Aus den verschiedenen Erfolgsgeschichten werden in der Studie Handlungsempfehlungen für Bund, Länder und Kommunen abgeleitet.

Das Wertschöpfungspotenzial von Open Data wird sehr unterschiedlich eingeschätzt: Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung geht von einer Spannbreite von zwölf bis zu 131 Milliarden Euro aus. Mittlerweile wächst die Überzeugung, dass Unternehmen einen größeren Nutzen durch Transparenz erzielen und dass Offenheit einen höheren Wohlstand mit sich bringt.

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