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Blockchain in der Stadt Wien

Die Stadt Wien sieht in der aktuell viel diskutierten Blockchain-Technologie enorme Chancen für die Zukunft der behördlichen Verwaltung. Transparenz, Offenheit und Beteiligung sind die Leitmotive für unser Denken und Handeln, was die Digitalisierung der Stadt betrifft. Diese so genannten ,Wiener Prinzipien‘ werden durch die Nutzung der Blockchain-Technologie unterstützt.

Die Stadt Wien hat sich daher entschieden, die Blockchain-Technologie erstmals aktiv einzusetzen.

Mit dem 1. Blockchain – Piloten „OGD – Änderungsprotokoll und Notarization“ wird ermöglicht, dass unabhängig geprüft werden kann, ob Datensätze der Stadt Wien zu einem bestimmten Zeitpunkt existiert haben.

Das Projekt hat konkret zum Ziel, die Integrität von OGD (Open Government Data) abzusichern.

Die Prüfsummen von OGD der Stadt Wien werden in öffentlichen Blockchains abgelegt und können von der interessierten Öffentlichkeit abgerufen werden. Die Nutzerinnen und Nutzer können somit die Authentizität und Historie der Daten unabhängig von einer zwischengeschalteten Institution selbst einsehen und prüfen.

Die Umsetzung des Piloten kostete 30 Personentage der IKT – Dienststelle Magistratsabteilung 14, sowie 3 Personentage Beratung und know-how-Tansfer durch EY ( Ernst & Young).

Die Stadt Wien plant zudem die Erprobung weiterer Blockchain-Anwendungen und möchte im Rahmen der „Digital City Wien“ die technologische Entwicklung proaktiv vorantreiben. „Die Anwendung von Blockchain-Lösungen in der Verwaltung scheint aufs erste paradox, weil sie die Behörde als Vermittler zwischen Staat und BürgerInnen in Frage stellt“, sagt Ulrike Huemer, CIO (Chief Information Officer) der Stadt Wien. „Wir hingegen sehen großes Potential, was die Vereinfachung verwaltungstechnischer Prozesse sowie die demokratische Interaktion betrifft“.

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