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Beginn, Konzeption und Umsetzung (Frühjahr 2011)

Am Beginn – das Regierungsübereinkommen

Der wichtigste Startpunkt am Weg zu Open Government Data Wien war das Regierungsübereinkommen der Wiener SPÖ und der Wiener Grünen vom November 2010. Zum Themenbereich „Open Data“ und „Open Government“ heißt es dort:

Nach internationalen Vorbildern zur Modernisierung der Stadtverwaltung wird ein Symposium veranstaltet und in weiterer Folge von einer ExpertInnen-Gruppe ein Konzept erstellt, das die Möglichkeiten und etwaige Risiken von „Open Data“ und „Open Government“ – also der freie Zugang zu bestimmten öffentlichen (nicht personenbezogenen) Daten in für Menschen und Maschinen lesbarer Form – für Wien erörtert.

Austausch mit der Community – das Barcamp

Das Gov 2.0 Barcamp am 3. Dezember 2010 in der Wiener Planungswerkstatt lieferte einen inspirierenden Austausch zwischen Community und Stadtverwaltung. Der Wunsch der Community nach offenen, maschinenlesbaren Daten der Stadt wurde in mehreren Sessions deutlich artikuliert, erste Demonstrationen möglicher Anwendungen wurden vorgestellt.

Wien sagt „Ja“ zu Open Data

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Am 9. März 2011 bekräftigte Stadträtin Frauenberger in einer Presseaussendung das „JA“ der Politik zu Open Government: Die Stadt Wien will den Bürgerinnen und Bürgern die Daten der Stadt offen, transparent und frei zur weiteren Verwendung zugänglich machen.

Damit bekennt sich die Stadt zur Freigabe von Datensätzen für Bevölkerung, Wirtschaft und Wissenschaft. Relevante Daten kommen etwa aus den Bereichen Statistik, Geodaten, Verkehr oder Ökonomie. Nicht betroffen sind personenbezogene Daten. Wesentliche Voraussetzung für die Nutzbarkeit der Datensätze ist deren Maschinenlesbarkeit in möglichst offenen Formaten.

Einfacher Zugang, mehr Transparenz – die Konzeption

Portraitfoto OSR DI Johann Mittheisz, copyright: Gerhard Kodym

Chief Information Officer DI Johann Mittheisz

Die Stadt Wien bietet ein umfassendes E-Government-Angebot mit fast 600 AmtshelferInnenseiten und auch einer Reihe von Electronic Services. So gibt es zum Beispiel mehr als 180 Online-Antragsmöglichkeiten oder einen Stadtplan mit 127 Layern – das sind fachspezifische Inhalte wie zum Beispiel die Kennzeichnung von Apotheken, Kindergärten oder Einbahnen. „Das Open-Government-Angebot wird ständig erweitert und auf der Internetplattform wien.gv.at zur Verfügung gestellt. Dabei werden auch internationale und nationale Erfahrungen berücksichtigt. Die Stadt Wien hat damit einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass Österreich 2010 bereits zum wiederholten Male E-Government-Europameister wurde“, so der Open Government-Beauftragte Johann Mittheisz.

Unter der Federführung des Chief Information Officer (CIO) der Stadt Wien, DI Johann Mittheisz, erfolgte ein Abgleich zwischen internationalen best practice Beispielen für die Umsetzung von Open Data Angeboten (data.gov.uk, data.gov), den von der Community formulierten Wünschen nach freien Daten und den magistratsinternen Überlegungen zum Thema.

 

Die Chancen für die Verwaltung durch die Umsetzung einer Open Government-Strategie konnten klar identifiziert werden:

  • stark vereinfachter Zugang zu Daten und Diensten belebt die Wertschöpfungskette
  • Transparenz der Verwaltung wird erhöht
  • Verwaltungsaufwand für individuelle Anfragen wird reduziert
  • Verwaltungsprozesse werden vereinfacht

Aufgrund der zentralen Verankerung der Verantwortlichkeit zum Thema beim CIO konnte auf die Konzeptionsphase sehr rasch die Umsetzung folgen.

Information, Kommunikation, Transformation – die Umsetzung

Für die Umsetzungsphase von Open Government Data Wien wurde ein magistratsinternes Kompetenzteam mit VertreterInnen des Office of the CIO der Magistratsdirektion, MA 5 (Landesstatistik Wien), MA 14 (ADV), MA 41 (Stadtvermessung) und MA 53 (wien.at-Redaktion) gebildet.

Die konkrete Umsetzung erfolgte auf drei Ebenen:

  1. Information / Bereitstellung der Daten über ein Datenportal
  2. Kommunikation mit der Zielgruppe / EntwicklerInnen-Community (über das Datenportal mit Forum, Feedbackformular und Twitter)
  3. Transformation der notwendigen internen Prozesse (Bereitstellen der Daten, Klärung der Lizenzfrage, Verarbeiten des Feedbacks)

Als Termin zur Präsentation des Datenportals mit der ersten Tranche an Daten und des Fahrplans für die Kommunikation wurde der 17. Mai 2011 festgelegt. Durch den knappen Umsetzungszeitraum mussten einige pragmatische Entscheidungen getroffen werden. Soweit als möglich wurden bestehende Bordmittel für die Realisierung des Datenportals verwendet. Hier ist vor allem auf das wien.at-CMS hinzuweisen, mit dem der Auftritt des Datenportals, inklusive des Datenkatalogs, umgesetzt wurde.

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